Nutzt dein Funnel einen Dienst, der Cookies setzt, zeigt er Besuchern ein Einwilligungs-Banner. Hier steht, wann es erscheint, was es abfragt und wie Besucher ihre Wahl wieder ändern.
Diesen Bereich verwaltet dein Agentur-Partner für dich. Welche Dienste eingetragen sind, entscheidet er. Was das Banner deinen Besuchern zeigt, steht hier.
Ohne eingerichteten Dienst kein Banner
Das Banner erscheint nur dann, wenn im Funnel ein Dienst eingetragen ist, der Cookies setzt oder Daten an einen Anbieter überträgt. Jeder Dienst gehört zu einer Kategorie:
- Marketing: das Meta Pixel (der Messcode von Facebook und Instagram), das LinkedIn Insight Tag und das Conversion-Tag von Google Ads.
- Statistik: Google Analytics und der Google Tag Manager.
Das Banner zeigt nur die Kategorien, die im Funnel vorkommen. Hast du dazu erklärt, dass dein eigener Code Dienste lädt, zählt das als Marketing.
Ist nichts davon eingetragen, gibt es nichts einzuwilligen, und der Funnel zeigt kein Banner. Auch der Link zum Widerruf im Fußbereich fehlt dann, weil er nur ein leeres Fenster öffnen würde. Wenn du kein Banner siehst, ist das in aller Regel die Antwort darauf, dass kein Dienst eingerichtet ist.
Die eigene Messung läuft ohne Einwilligung
Die Auswertung im Panel, also Aufrufe, Schritte und Abbrüche, kommt aus einer eigenen Messung. Für die wird nicht gefragt, und das aus gutem Grund:
- Sie setzt keine Cookies.
- Die Kennung liegt nur im Speicher des Browser-Tabs und verschwindet, sobald der Tab geschlossen wird.
- Weder die IP-Adresse noch die Browserkennung werden gespeichert.
Deshalb nennt das Banner die eingerichteten Dienste beim Namen. Ein pauschaler Satz über Cookies wäre schlicht falsch.
Ablehnen ist gleichrangig
Die Kategorien stehen sichtbar im Banner, ohne Umweg über ein zweites Fenster. Notwendig ist mit "Immer aktiv" gekennzeichnet und enthält die eigene Messung. Jede weitere Kategorie hat einen eigenen Schalter, und keiner ist vorab eingeschaltet.
Darunter stehen drei Knöpfe: Alle akzeptieren, Auswahl speichern und Alle ablehnen. Ablehnen braucht genau einen Klick und steht auf derselben Ebene wie das Zustimmen. Alle drei Knöpfe haben dieselbe Höhe und dieselbe Schrift. Eine Einwilligung, die sich nur mühsam verweigern lässt, ist nicht freiwillig und damit angreifbar.
Das Banner verdunkelt die Seite nicht und blockiert sie nicht. Wer es ignoriert und einfach weiterklickt, bekommt keinen der Dienste geladen.
Das Aussehen passt sich dem Funnel an
Im Builder gibt es unter Design den Bereich Cookie-Hinweis. Dort lässt sich einstellen, wo der Hinweis steht und wie er aussieht: als Karte unten (der Standard), als Leiste am unteren oder oberen Rand, als kleine Karte in der linken oder rechten Ecke, oder als Fenster in der Mitte mit abgedunkeltem Hintergrund. Dazu Ecken, Schatten, Rahmen, Fläche und Textfarbe, jeweils mit der Vorgabe "Wie im Design". Ohne eigene Wahl nimmt der Hinweis also einfach die Farben und Ecken deines Funnels.
Ein kurzer Rat zur Position:
- Karte unten ist der ruhige Standard und passt fast immer.
- Leiste unten oder oben wirkt wie ein Teil der Seite. Auf sehr breiten Schirmen hilft die Einstellung "Zentrierter Inhalt".
- Karte in der Ecke ist die dezenteste Form, gut für Funnels mit viel Inhalt auf der Startseite.
- Fenster mittig holt die volle Aufmerksamkeit. Der Hintergrund wird abgedunkelt, die Seite bleibt aber bedienbar. Sinnvoll, wenn die Einwilligung für deine Messung wirklich zählt.
Auf dem Telefon werden die Ecken-Karten automatisch zur Leiste unten, damit die Knöpfe groß genug bleiben. Zusätzlich gibt es ein Feld für einen eigenen Einleitungssatz. Er steht über dem Standardtext und ersetzt ihn nicht: welche Dienste geladen werden und dass sie Cookies setzen, sagt der Hinweis in jedem Fall.
Was sich bewusst nicht einstellen lässt: die Knöpfe. "Alle ablehnen" bleibt immer genauso hoch und genauso sichtbar wie "Alle akzeptieren", nichts ist vorangekreuzt, und es gibt kein Schließen-Kreuz, das als Zustimmung zählt. Ein kleingeredeter Ablehnen-Weg macht die Einwilligung unfreiwillig und damit rechtlich angreifbar, und er beschädigt das Vertrauen in die Marke, die dahinter steht.
Widerruf über den Fußbereich
Die Entscheidung wird im Browser des Besuchers gespeichert, zusammen mit dem Zeitpunkt und der Fassung der Abfrage. So muss niemand bei jedem Aufruf erneut antworten.
Ändern lässt sie sich jederzeit über den Link Cookie-Einstellungen im Fußbereich des Funnels. Er öffnet dasselbe Banner mit dem gespeicherten Stand. Dabei gilt:
- Wer einen Dienst gerade erlaubt, bekommt ihn sofort.
- Wer einen Dienst widerruft, bekommt ein Neuladen der Seite. Vorher löscht der Funnel die Cookies, die dieser Dienst auf deiner Adresse gesetzt hat. Ein einmal geladenes fremdes Skript lässt sich nicht zuverlässig entfernen, und das Banner sagt das auch offen.
Was das Banner nicht abdeckt
Es fragt für die Dienste aus dem Tracking-Bereich und für deinen eigenen Code, wenn du das erklärt hast. Andere externe Dienste sind getrennt geregelt. Ein eingebauter Terminkalender von Calendly zum Beispiel lädt erst, wenn der Besucher den Knopf dafür anklickt. Vorher wird keine Verbindung dorthin aufgebaut.